MaxiTicket

Laufende Veranstaltungen

„Man muss ein Werk schaffen, Herrschaften!“ Die allgegenwärtige Sinnkrise des Individuums, der es durch die Produktion eines Werks vielleicht entgegenwirken könnte, hat sich in den letzten Jahren nicht in Richtung einer Lösung entwickelt. Im Gegenteil. Ein Phänomen unserer Zeit: Menschen verharren in seltsamer Lethargie und einem andauernden Gefühl von Unzufriedenheit. Sie fühlen sich hilflos und ihrer Lebenssituation ausgeliefert. Gleichzeitig leiden sie weder an materiellem Mangel noch an persönlichen Einschränkungen. Sie bekommen nur einfach ihren Hintern nicht hoch. In Tschechows Meisterwerk ONKEL WANJA geht es genau um solche Existenzen, die sich ständig nach einem Ausweg aus ihrem unbefriedigenden Sein sehnen, daran leiden, sich aber gleichzeitig nie dazu aufraffen können, ihr Leben oder die Welt aktiv zu ändern. Diese Eigenschaften der tschechowschen Figuren stehen in einem erstaunlich analogen Verhältnis zu einem Lebensgefühl unserer Gegenwart und machen seine Stücke deshalb heute immer noch so aktuell und spielbar. Arturas Valdudskis, anerkannter Tschechow-Interpret, der am TAG schon erfolgreich DIE MÖWE und den KIRSCHGARTEN in Szene gesetzt hat, nimmt sich dieser Figuren an und begleitet und formt sie liebevoll auf ihrem Weg. Seine Fassung von ONKEL WANJA wird gemeinsam mit dem Ensemble im Probenprozess in bewährter Weise aufs Wesentliche reduziert und durch den Vergleich verschiedener (auch der eigenen) Übersetzungen in eine neue sprachliche Form gegossen und in Valudskis poetisch-minimalistischer Bildsprache auf die Bühne gebracht. Das Komödienhafte und Humorvolle an Tschechows Texten ist Valudskis immer ein großes Anliegen. Und so entlässt er das Publikum am Ende mit einem Lächeln und der augenzwinkernden Botschaft, dass sowohl Handeln als auch Nichtstun die Gefahr der schleichenden Zersetzung menschlicher Verhältnisse in sich bergen kann.

ONKEL WANJA
9NovMittwoch
Koncert

ONKEL WANJA

TAG, Wien
dastag.maxiticket.at

MAX BRAND ENSEMBLE - Niederösterreichisches Ensemble für Neue Musik Richard Graf: Künstlerische Leitung Das MAX BRAND Ensemble möchte dem 1980 in Langenzersdorf verstorbenen Komponisten, der bereits in jungen Jahren mit der Oper „Der Maschinist Hopkins“ zu internationalem Ruhm gekommen ist, ein Andenken setzen. Auf Initiative von Richard Graf wurde dieses Ensemble 2012 gegründet, welches im Geiste Max Brands ein weites Spektrum musikalischer Ausdrucksformen und neue musikalische Hörzugänge ermöglichen soll. Das MAX BRAND Ensemble ist „neugierig“ auf innovative kompositorische Zuga¨nge und ungewöhnliche Perspektiven, um neue musikalische Horizonte zu erkunden. In diesem Sinne werden seit der Gründung 2012 regelmäßig Kompositionen in Auftrag gegeben, die das Vokabular der Neuen Musik durch rhythmische Sprachen der Welt, parametrische und freie Improvisation, zeitgenössischen Jazz und elektronische Medien erweitert. Die Werke, die bei diesem Konzert gespielt werden sind jene, die im Rahmen des Kompositionswettbewerbes ausgesucht wurden (drei aus dem Bereich des OÖ Komponistenbundes und drei aus dem Bereich der INÖK). Veranstalter: Kultur und Freizeit GmbH / KUF.KULTUR in Kooperation mit dem OÖ Komponistenbund, der Interessensgemeinschaft NÖ Komponistinnen und Komponisten (INÖK) und dem Brucknerbund Vöcklabruck

Max Brand Ensemble
10NovDonnerstag
Koncert

Max Brand Ensemble

Landesmusikschule Vöcklabruck
kuf.maxiticket.at

FRANZISKA WANNINGER Für mich soll's rote Rosen hageln Franziska Wanningers neues Kabarett-Soloprogramm ist eine launige Hommage an die Leichtigkeit. Nur wie oft stehen sich Freude und Abgrund näher als man glaubt! Da meint man „Oh Wunder!“ was das Leben für einen bereit hält und am Ende ist es doch wieder bloß ein veganer Schweinsbraten. Also eine Zwiebel und ein Sträußerl Petersilie. Ja mei. „C’est la vie“ oder „Tel Aviv“ wie der Niederbayer sagt. Wanninger schaut den Leuten auf's Maul, singt von den Untiefen des Lebens und schafft es wie immer mit wenigen Charakterstrichen schwungvoll und pointenreich ganze Welten zu erschaffen. Dabei zeigt sie humorvoll, dass das Glück nicht mit einem Rasenroboter beginnt, sehr wohl aber mit Dinkelkräckern aufhört. Mit dabei in ihrem vierten Solopro-gramm sind wieder viele, herrlich satirisch auf den Punkt gebrachte Figuren. In einem Wimpernschlag verwandelt sie sich von der naiv-geschäftstüchtigen Influencerin zum bierdimpfelig-aufplusternden Stammtischbruder, immer auf der Suche nach dem prallen, schönen Leben. Denn „das haben schließlich schon viel Blödere gschafft!“. Ein „Talent, geboren im Sternzeichen Typenkabarettistin, Aszendent Rampensau“ schrieb treffend die Süddeutsche Zeitung. „Die Kabarettistin Franziska Wanninger redet gerne. Und das ist ein Glück für's Publikum." Münchner Abendzeitung Auszeichnungen: Kleines Scharfrichterbeil 2015 Thurn- und Taxis Kabarettpreis 2012 Veranstalter: Kultur und Freizeit GmbH / KUF.KULTUR © Josepha und Markus

Franziska Wanninger
11NovFreitag
Koncert

Franziska Wanninger

Stadtsaal Vöcklabruck
kuf.maxiticket.at

Ein bescheidenerer Vorschlag Von Hannelore Schmid und Thomas Toppler Eine Produktion in Kooperation mit dem TAG „Wenn du den Leuten die Wahrheit sagen willst, bring sie zum Lachen, sonst werden sie dich töten.“ Oscar Wilde Bucklig, dreckig, mit fehlenden Gliedmaßen treten die Bouffons auf die Bühne und wollen geliebt werden. Sie beginnen ein Spiel, bei dem alles erlaubt ist – oder auch nicht … Als Bouffon bezeichnete man im Mittelalter Menschen, die körperlich oder geistig von der Norm abwichen. Auf den Jahrmarktsbühnen wurden sie verlacht. Heute verteufeln wir Vorurteile und Intoleranz, aber immer noch drängen wir, von Archetypen gesteuert, anders Denkende, Fühlende und Aussehende ins Abseits. Durch sein Erscheinungsbild wird jede Gestik des Bouffons zur Parodie, er hält dem Publikum einen Zerrspiegel vor. Als unterstes Glied der Gesellschaft ergreift er das Recht, sich tabulos über alle lustig zu machen – im Bewusstsein, dass jeder Schritt Vertreibung bedeuten kann. Die Theatertruppe der Bouffons ist mit ihrem Shakespeare-Programm ins TAG eingeladen. Und frei nach der Satire „Ein bescheidener Vorschlag“ von Jonathan Swift von 1729, in dem er als Lösung für die Überbevölkerung und den Hunger in Irland vorschlägt, Kinder von Armen als Nahrungsmittel zu nutzen, unterbreiten die Bouffons einen noch bescheideneren Vorschlag. Zugleich gibt es gruppenintern Probleme. Ein Mitglied ist nichtösterreichischer Herkunft und durchläuft das Asylverfahren. Dabei begegnet der Bouffon mit Migrationshintergrund Vertreter*innen der vier Staatsgewalten und erfährt Tugenden und Tücken des Rechtsstaates am eigenen Leib. Ihr bescheidenerer Vorschlag hat der Kompanie eine Anklage eingebracht, doch bis zur Urteilsverkündung muss das Unterhaltungsprogramm weitergehen. Die Bouffons garantieren Shakespeare-Szenen vom Feinsten! In ihrem Stück hinterfragen Thomas Toppler und Hannelore Schmid moralische Grenzen. Die Bouffons eröffnen einen rechtlosen Raum, in dem die Regeln der Political Correctness nicht gelten und das Publikum eigene Wertvorstellungen auf ihr Fundament hin überprüfen kann. Aber Vorsicht! Die Gunst der Anwesenden darf nicht verloren werden.

EIN BESCHEIDENERER VORSCHLAG
11NovFreitag
Koncert

EIN BESCHEIDENERER VORSCHLAG

TAG, Wien
dastag.maxiticket.at

Herbstkonzert - ASO
12NovSamstag
Theater

Herbstkonzert - ASO

Johann Pölz Halle, Amstetten
avb.maxiticket.at

Ein bescheidenerer Vorschlag Von Hannelore Schmid und Thomas Toppler Eine Produktion in Kooperation mit dem TAG „Wenn du den Leuten die Wahrheit sagen willst, bring sie zum Lachen, sonst werden sie dich töten.“ Oscar Wilde Bucklig, dreckig, mit fehlenden Gliedmaßen treten die Bouffons auf die Bühne und wollen geliebt werden. Sie beginnen ein Spiel, bei dem alles erlaubt ist – oder auch nicht … Als Bouffon bezeichnete man im Mittelalter Menschen, die körperlich oder geistig von der Norm abwichen. Auf den Jahrmarktsbühnen wurden sie verlacht. Heute verteufeln wir Vorurteile und Intoleranz, aber immer noch drängen wir, von Archetypen gesteuert, anders Denkende, Fühlende und Aussehende ins Abseits. Durch sein Erscheinungsbild wird jede Gestik des Bouffons zur Parodie, er hält dem Publikum einen Zerrspiegel vor. Als unterstes Glied der Gesellschaft ergreift er das Recht, sich tabulos über alle lustig zu machen – im Bewusstsein, dass jeder Schritt Vertreibung bedeuten kann. Die Theatertruppe der Bouffons ist mit ihrem Shakespeare-Programm ins TAG eingeladen. Und frei nach der Satire „Ein bescheidener Vorschlag“ von Jonathan Swift von 1729, in dem er als Lösung für die Überbevölkerung und den Hunger in Irland vorschlägt, Kinder von Armen als Nahrungsmittel zu nutzen, unterbreiten die Bouffons einen noch bescheideneren Vorschlag. Zugleich gibt es gruppenintern Probleme. Ein Mitglied ist nichtösterreichischer Herkunft und durchläuft das Asylverfahren. Dabei begegnet der Bouffon mit Migrationshintergrund Vertreter*innen der vier Staatsgewalten und erfährt Tugenden und Tücken des Rechtsstaates am eigenen Leib. Ihr bescheidenerer Vorschlag hat der Kompanie eine Anklage eingebracht, doch bis zur Urteilsverkündung muss das Unterhaltungsprogramm weitergehen. Die Bouffons garantieren Shakespeare-Szenen vom Feinsten! In ihrem Stück hinterfragen Thomas Toppler und Hannelore Schmid moralische Grenzen. Die Bouffons eröffnen einen rechtlosen Raum, in dem die Regeln der Political Correctness nicht gelten und das Publikum eigene Wertvorstellungen auf ihr Fundament hin überprüfen kann. Aber Vorsicht! Die Gunst der Anwesenden darf nicht verloren werden.

EIN BESCHEIDENERER VORSCHLAG
12NovSamstag
Koncert

EIN BESCHEIDENERER VORSCHLAG

TAG, Wien
dastag.maxiticket.at

SPORT VOR ORT “Politisch ziemlich unkorrekt, aber zum Brüllen komisch!” WIENER ZEITUNG Gerammelt volle Shows mit unwiederbringlichen Schauspiel-Sternstunden und literweise Tränen der Freude und des Schmerzes: Das ist SPORT VOR ORT! Impro-Theater auf höchstem Niveau. Spontaner kann Unterhaltung nicht sein! Zwei Teams, gespickt mit den SPORT-VOR-ORT-Allstars, treten im knallharten Schlagabtausch gegeneinander an und spielen um die Gunst des Publikums. Blitzschnell und mit scharfem Verstand werden Charaktere aus dem Boden gestampft und in Szene gesetzt. Das Publikum stimmt für jene Mannschaft ab, die besser, schneller, lustiger improvisiert hat und kürt damit am Ende das Siegerteam.

 SPORT VOR ORT
13NovSonntag
Theater

SPORT VOR ORT

TAG, Wien
dastag.maxiticket.at

DIE SCHNEEKÖNIGIN Das Märchen - das Musical Altersempfehlung: ab 7 Jahren Dauer: ca. 70 min. Clemens Handler und Gernot Kogler: Buch, Musik, Regie Sigrid Frank: Choreografie und Bühnenbild Alexandra Fitzinger: Kostüme Angela Handler: Produktionsleitung Theater mit Horizont Wir werden von der wundervollen Märchenwelt von Hans Christian Anderson verzaubert und erleben dabei, wie sehr uns Kälte und Grausamkeit verletzen können - aber auch, wie sehr uns Liebe und Kindlichkeit davor beschützen ... Die literarische Vorlage gehört zu den schönsten Kunstmärchen des dänischen Dichters. Die Schneekönigin erzählt von den Abenteuern und Prüfungen der kleinen Gerda auf der Suche nach ihrem Freund Kay in der bizarr schönen, aber eiskalt erstarrten Welt der mächtigen Schneekönigin. Unterwegs widerfahren Gerda viele wundersame Dinge: Verfolgt von einem Troll begegnet ihr ein sprechender Schneemann, sie versöhnt einen Prinzen mit seiner Prinzessin und wird von Räubern entführt. Schließlich wird sie konfrontiert mit der Einsamkeit einer Außenseiterin, die die Herrschaft der Kälte in Gestalt der Schneekönigin in die Welt bringt. Denn einstmals war die eisige Herrscherin selbst ein kleines Mädchen, dem eine besondere Gabe Spott und Einsamkeit brachte. Ein temporeiches Märchenabenteuer voller spaßiger Momente und bezaubernder Musik sowie ein Plädoyer für Liebe und Verständnis. Veranstalter: Kultur und Freizeit GmbH / KUF.KULTUR © Theater mit Horizont

Die Schneekönigin
14NovMontag
Koncert

Die Schneekönigin

Stadtsaal Vöcklabruck
kuf.maxiticket.at

Ein bescheidenerer Vorschlag Von Hannelore Schmid und Thomas Toppler Eine Produktion in Kooperation mit dem TAG „Wenn du den Leuten die Wahrheit sagen willst, bring sie zum Lachen, sonst werden sie dich töten.“ Oscar Wilde Bucklig, dreckig, mit fehlenden Gliedmaßen treten die Bouffons auf die Bühne und wollen geliebt werden. Sie beginnen ein Spiel, bei dem alles erlaubt ist – oder auch nicht … Als Bouffon bezeichnete man im Mittelalter Menschen, die körperlich oder geistig von der Norm abwichen. Auf den Jahrmarktsbühnen wurden sie verlacht. Heute verteufeln wir Vorurteile und Intoleranz, aber immer noch drängen wir, von Archetypen gesteuert, anders Denkende, Fühlende und Aussehende ins Abseits. Durch sein Erscheinungsbild wird jede Gestik des Bouffons zur Parodie, er hält dem Publikum einen Zerrspiegel vor. Als unterstes Glied der Gesellschaft ergreift er das Recht, sich tabulos über alle lustig zu machen – im Bewusstsein, dass jeder Schritt Vertreibung bedeuten kann. Die Theatertruppe der Bouffons ist mit ihrem Shakespeare-Programm ins TAG eingeladen. Und frei nach der Satire „Ein bescheidener Vorschlag“ von Jonathan Swift von 1729, in dem er als Lösung für die Überbevölkerung und den Hunger in Irland vorschlägt, Kinder von Armen als Nahrungsmittel zu nutzen, unterbreiten die Bouffons einen noch bescheideneren Vorschlag. Zugleich gibt es gruppenintern Probleme. Ein Mitglied ist nichtösterreichischer Herkunft und durchläuft das Asylverfahren. Dabei begegnet der Bouffon mit Migrationshintergrund Vertreter*innen der vier Staatsgewalten und erfährt Tugenden und Tücken des Rechtsstaates am eigenen Leib. Ihr bescheidenerer Vorschlag hat der Kompanie eine Anklage eingebracht, doch bis zur Urteilsverkündung muss das Unterhaltungsprogramm weitergehen. Die Bouffons garantieren Shakespeare-Szenen vom Feinsten! In ihrem Stück hinterfragen Thomas Toppler und Hannelore Schmid moralische Grenzen. Die Bouffons eröffnen einen rechtlosen Raum, in dem die Regeln der Political Correctness nicht gelten und das Publikum eigene Wertvorstellungen auf ihr Fundament hin überprüfen kann. Aber Vorsicht! Die Gunst der Anwesenden darf nicht verloren werden.

EIN BESCHEIDENERER VORSCHLAG
14NovMontag
Koncert

EIN BESCHEIDENERER VORSCHLAG

TAG, Wien
dastag.maxiticket.at

Ein bescheidenerer Vorschlag Von Hannelore Schmid und Thomas Toppler Eine Produktion in Kooperation mit dem TAG „Wenn du den Leuten die Wahrheit sagen willst, bring sie zum Lachen, sonst werden sie dich töten.“ Oscar Wilde Bucklig, dreckig, mit fehlenden Gliedmaßen treten die Bouffons auf die Bühne und wollen geliebt werden. Sie beginnen ein Spiel, bei dem alles erlaubt ist – oder auch nicht … Als Bouffon bezeichnete man im Mittelalter Menschen, die körperlich oder geistig von der Norm abwichen. Auf den Jahrmarktsbühnen wurden sie verlacht. Heute verteufeln wir Vorurteile und Intoleranz, aber immer noch drängen wir, von Archetypen gesteuert, anders Denkende, Fühlende und Aussehende ins Abseits. Durch sein Erscheinungsbild wird jede Gestik des Bouffons zur Parodie, er hält dem Publikum einen Zerrspiegel vor. Als unterstes Glied der Gesellschaft ergreift er das Recht, sich tabulos über alle lustig zu machen – im Bewusstsein, dass jeder Schritt Vertreibung bedeuten kann. Die Theatertruppe der Bouffons ist mit ihrem Shakespeare-Programm ins TAG eingeladen. Und frei nach der Satire „Ein bescheidener Vorschlag“ von Jonathan Swift von 1729, in dem er als Lösung für die Überbevölkerung und den Hunger in Irland vorschlägt, Kinder von Armen als Nahrungsmittel zu nutzen, unterbreiten die Bouffons einen noch bescheideneren Vorschlag. Zugleich gibt es gruppenintern Probleme. Ein Mitglied ist nichtösterreichischer Herkunft und durchläuft das Asylverfahren. Dabei begegnet der Bouffon mit Migrationshintergrund Vertreter*innen der vier Staatsgewalten und erfährt Tugenden und Tücken des Rechtsstaates am eigenen Leib. Ihr bescheidenerer Vorschlag hat der Kompanie eine Anklage eingebracht, doch bis zur Urteilsverkündung muss das Unterhaltungsprogramm weitergehen. Die Bouffons garantieren Shakespeare-Szenen vom Feinsten! In ihrem Stück hinterfragen Thomas Toppler und Hannelore Schmid moralische Grenzen. Die Bouffons eröffnen einen rechtlosen Raum, in dem die Regeln der Political Correctness nicht gelten und das Publikum eigene Wertvorstellungen auf ihr Fundament hin überprüfen kann. Aber Vorsicht! Die Gunst der Anwesenden darf nicht verloren werden.

EIN BESCHEIDENERER VORSCHLAG
15NovDienstag
Koncert

EIN BESCHEIDENERER VORSCHLAG

TAG, Wien
dastag.maxiticket.at

Ein bescheidenerer Vorschlag Von Hannelore Schmid und Thomas Toppler Eine Produktion in Kooperation mit dem TAG „Wenn du den Leuten die Wahrheit sagen willst, bring sie zum Lachen, sonst werden sie dich töten.“ Oscar Wilde Bucklig, dreckig, mit fehlenden Gliedmaßen treten die Bouffons auf die Bühne und wollen geliebt werden. Sie beginnen ein Spiel, bei dem alles erlaubt ist – oder auch nicht … Als Bouffon bezeichnete man im Mittelalter Menschen, die körperlich oder geistig von der Norm abwichen. Auf den Jahrmarktsbühnen wurden sie verlacht. Heute verteufeln wir Vorurteile und Intoleranz, aber immer noch drängen wir, von Archetypen gesteuert, anders Denkende, Fühlende und Aussehende ins Abseits. Durch sein Erscheinungsbild wird jede Gestik des Bouffons zur Parodie, er hält dem Publikum einen Zerrspiegel vor. Als unterstes Glied der Gesellschaft ergreift er das Recht, sich tabulos über alle lustig zu machen – im Bewusstsein, dass jeder Schritt Vertreibung bedeuten kann. Die Theatertruppe der Bouffons ist mit ihrem Shakespeare-Programm ins TAG eingeladen. Und frei nach der Satire „Ein bescheidener Vorschlag“ von Jonathan Swift von 1729, in dem er als Lösung für die Überbevölkerung und den Hunger in Irland vorschlägt, Kinder von Armen als Nahrungsmittel zu nutzen, unterbreiten die Bouffons einen noch bescheideneren Vorschlag. Zugleich gibt es gruppenintern Probleme. Ein Mitglied ist nichtösterreichischer Herkunft und durchläuft das Asylverfahren. Dabei begegnet der Bouffon mit Migrationshintergrund Vertreter*innen der vier Staatsgewalten und erfährt Tugenden und Tücken des Rechtsstaates am eigenen Leib. Ihr bescheidenerer Vorschlag hat der Kompanie eine Anklage eingebracht, doch bis zur Urteilsverkündung muss das Unterhaltungsprogramm weitergehen. Die Bouffons garantieren Shakespeare-Szenen vom Feinsten! In ihrem Stück hinterfragen Thomas Toppler und Hannelore Schmid moralische Grenzen. Die Bouffons eröffnen einen rechtlosen Raum, in dem die Regeln der Political Correctness nicht gelten und das Publikum eigene Wertvorstellungen auf ihr Fundament hin überprüfen kann. Aber Vorsicht! Die Gunst der Anwesenden darf nicht verloren werden.

EIN BESCHEIDENERER VORSCHLAG
16NovMittwoch
Koncert

EIN BESCHEIDENERER VORSCHLAG

TAG, Wien
dastag.maxiticket.at

Kabarett mit Edi Jäger, ausgezeichnet mit dem Deutschen Kleinkunstpreis. Text: Horst Schroth Bearbeitung: Edi Jäger Einfach großartig ... ich hab seit vielen Jahren nicht mehr so gelacht. (Zuschauerin) Supertolle Vorstellung, alle total begeistert! Das Feedback war Extraklasse! (Veranstalterin) Zum Brüllen … zwei Stunden beste Unterhaltung (Zuschauerin) Geschlechter-Verständigung mit Lachtränen-Garantie: Atemberaubend witzig und auf den Punkt gebracht beantwortet Edi Jäger Fragen, die Frauen an ihn gerichtet haben: Warum schlafen viele Männer immer sofort nach dem Orgasmus ein? Warum können Männer Schmutz nicht erkennen? Wo schauen Männer hin, wenn sie eine Frau zum ersten Mal sehen? Warum reden Männer weniger als Frauen? Warum haben manche Männer so eine schreckliche Aussprechsperre!? etc. Dem männlichen Publikum bietet Jäger einen Crash-Kurs im Umgang mit unangenehmen Fragen der Frauen – von 'Fällt dir gar nichts auf?' bis hin zu 'Wieviele Frauen hast du schon vor mir gehabt?' Ein Abend in humorvoller Interaktion mit dem Publikum. Die verblüffende Welt der Männer-Wahrheiten, der Halbwahrheiten und die Welt der Lügen. Ein furioser Kabarettabend, der mit seinen Antworten und Einsichten möglicherweise sogar Ihr Leben verändern könnte. Jäger ist eine Klasse für sich (Der Standard) Ein fantastischer Edi Jäger ... das Publikum amüsiert sich köstlich (OÖN) Herrlich! Zum ersten Mal im Leben fühlt sich mein Mann wirklich verstanden. Woher wussten Sie so genau wie es bei mir zu Hause zugeht! ... Was für ein perfekter Abend! ... hat meiner Frau aus der Seele gesprochen. Wir haben bereits zum zweiten Mal Tränen gelacht! ... extrem lustig, erschreckend wahrheitsgetreu und sehr beruhigend: es fördert das Verständnis für den Partner ... Danke für diesen absolut geistreichen, grenzgenialen Auftritt. (Zuschauerstimmen) Bravouröse Unterhaltung (Wiener Zeitung) Umwerfend komisch... Jäger hat die Lacher auf seiner Seite (Salzburger Nachrichten) Edi Jäger brilliert (Kleine Zeitung) Jäger legt die Latte des Humor-Niveaus ganz hoch an. (Augsburger Allgemeine) Ein grandioser Mime ... bricht alle Komik-Rekorde (FAZ) Die Erzählkunst ist eine der ältesten Kunstformen. Die Komödie nicht minder. Jäger ist Komödiant im besten Sinne des Wortes. Mit Bravour ... Wenn Frauen fragen ist an Authentizität nicht zu überbieten ... die absurde Welt des Aneinander-vorbei-Kommunizierens der beiden Geschlechter ... Ich kann nur empfehlen: besuchen, wo immer es gespielt wird. (Kunstbox, LF) Einsame Spitzenklasse. ... Deine Spiel- und Sprechkunst, Deine Körpersprache, Deine unfassbare Bühnenpräsenz – ... super! (Veranstalterstimmen)

Edi Jäger - Wenn Frauen fragen
17NovDonnerstag
Koncert

Edi Jäger - Wenn Frauen fragen

Stadtsaal Vöcklabruck
kuf.maxiticket.at

Die Seer - "Stad"
20NovSonntag
Theater

Die Seer - "Stad"

Johann Pölz Halle, Amstetten
avb.maxiticket.at

HABRINGER & ÖLLINGER Endlich brennt wieder der Baum - ein satirischer Weihnachtsabend Rudi Habringer: Kabarettist, Musiker und Autor - ein Allrounder der Seinesgleichen sucht. Ferry Öllinger: Theater-, Film-, und Fernsehschauspieler (Phönix, Soko Kitzbühel) - eine ganz heiße Nummer. Wie fast alle Jahre ist es heuer endlich wieder so weit. Ein schräger und satirischer Mix aus Parodien, Szenen und Liedern reist durch das Land. Anders als andere Adventprogramme: Brennende Weihnachtsbäume, unschuldige Engerl, ahnungslose Hirten, illuminierte Stammtischphilosophen, zwanghafte Kekserlesser und flexible Nikoläuse. Nach der pandemischen Pause in neuer Besetzung mit Ferry Öllinger und Rudi Habringer. Habringer und Öllinger wissen, was Satire muss: Übertreiben bis zum geht-nicht-mehr. Dann kristallisiert sich der wahre Kern der Sache heraus. Wortwitzige Kabarettisten und Imitatoren verschiedenster Charaktere des täglichen Lebens, garniert mit musikalischen Einlagen und Songs. Ein Abend mit Tempo, Witz und Tiefgang! Veranstalter: Kultur und Freizeit GmbH / KUF.KULTUR © Tanja Schlagnitweit

Habringer & Öllinger - Endlich brennt wieder der Baum
23NovMittwoch
Koncert

Habringer & Öllinger - Endlich brennt wieder der Baum

Stadtsaal Vöcklabruck
kuf.maxiticket.at

HÄNSEL UND GRETEL Engelbert Humperdincks Oper in einer Fassung für Kinder Altersempfehlung: ab 6 Jahren Dauer: ca. 70 min. Darsteller: Solisten des Musiktheaterstudios der ABPU Regie: Peter Pawlik Musikalische Leitung: Sigurd Hennemann Gesamtleitung: Robert Holzer Im Rahmen von „24. Kinderadvent“ Institut für Gesang und Musiktheater der Anton Bruckner Privatuniversität präsentiert Engelbert Humperdincks Oper in einer Fassung für Kinder. Peter Pawlik inszeniert das Meisterwerk als idealen ersten Opernbesuch für die jüngsten Gäste. Beliebte Kinderlieder wie „Suse, liebe Suse, was raschelt im Stroh“ oder „Ein Männlein steht im Walde“ werden Jung und Junggebliebene in einer spannenden Geschichte um die Knusperhexe „Knusper, knusper knäuschen, wer knuspert mir am Häuschen“ köstlich unterhalten. In Zusammenarbeit mit der Malereiklasse von Ursula Hübner, Professorin an der Kunstuniversität Linz, wurde eine ideale Kulisse geschaffen. Da wirkt der Wald wie ein Ort, an dem man sich nur verirren kann, da knuspert das Häuschen. Die märchenhafte Inszenierung mit farbenfrohen Kostümen ist ein kulturelles Highlight für die ganze Familie! Veranstalter: Kultur und Freizeit GmbH / KUF.KULTUR © Andreas Wenter

Hänsel & Gretel
25NovFreitag
Koncert

Hänsel & Gretel

Stadtsaal Vöcklabruck
kuf.maxiticket.at

KASPERL UND DIE GLOCKE KLINGELING Altersempfehlung: ab 3 Jahren Dauer: ca. 45 min. Produktion: Sindri Puppentheater Im Rahmen von „24. Kinderadvent“ Das Puppentheater Sindri sorgt beim Kinderadvent mit dem Programm „Kasperl und die Glocke Klingeling“ für lustige und spannende Stimmung. „Komm aus deinem Glockenhaus“, ruft Cornelius, die Kirchenmaus. „In einer Stunde sind wir längst wieder zurück, das geht sich locker aus!“ Und schon stecken Kasperl und Strolchi in einem vorweihnachtlichen Abenteuer, denn wenn Klingeling nicht läutet, kann ja auch das Christkind nicht kommen. Veranstalter: Kultur und Freizeit GmbH / KUF.KULTUR © Sindri Puppentheater

Kasperl und die Glocke Klingeling
26NovSamstag
Koncert

Kasperl und die Glocke Klingeling

Stadtsaal Vöcklabruck freie Platzwahl
kuf.maxiticket.at

"Bin ich noch immer das Objekt, das Opfer, das vom Vater an den Bestbieter verkauft wurde? Ich scheiß auf euch!" Opferbereitschaft, Sanftmut, Duldsamkeit, Vermittlungsfähigkeit: Mit diesen vor Klischee triefenden Zuordnungen von Weiblichkeit sind Mädchen und Frauen auch heute noch konfrontiert. In der Atridentochter Iphigenie finden diese Stereotype ihre mythologische Verdichtung - vielfach behandelt von meist männlichen Autoren wie Euripides und Goethe. Schon deshalb ist die Figur im Zusammenhang mit aktuellen Diskussionen über Geschlechterrollen, Genderaspekte und Gleichstellung hochmodern. Angelika Messner überprüft mit ihrer Neufassung die moralisch so anspruchsvolle Rollenzuweisung der Iphigenie, die frau in innere Nöte bringt. Sie verlegt die klassische Handlung ins Menschenhandelmilieu. Iphigenie wurde als Mädchen von ihrem Vater verkauft und landete in einem Bordell. Dort hat sie sich nach zwanzig Jahren zu einer "Mutter Theresa der Nutten" hochgearbeitet. Ihr Zuhälter Thoas, Chef einer mafiösen Organisation, macht ihr einen Heiratsantrag, den sie ablehnt. Das verletzt ihn in seinem männlichen Stolz. Zur Strafe gibt er ihr den Befehl, zwei Fremde aus ihrer Heimat, die seine Männer aufgegriffen haben, zu töten … Der Text bekommt in der gebundenen Sprache des Blankverses eine soghafte Rhythmisierung. Als musikalische Weiterführung kommen verdichtende Rap-Texte hinzu, die vom bekannten Jazz-Tubisten Jon Sass live auf der Bühne begleitet werden. Es ergibt sich ein Spiel mit Wortklang, mit Bildern und Assoziationen mit dem Ziel, einen eigenen weiblichen sprachlichen Ausdruck zu finden. Die Themen, die Angelika Messner mit der klassischen Handlung im Heute verhandelt, sind einerseits die Überprüfung der Existenz von echter Humanität in unserer Gegenwart sowie die Rolle der Frau als fremdbestimmtes Wesen. Wie kommen wir diesbezüglich aus unseren vorgegebenen Denk- und Handlungsmustern heraus? Und ist es möglich, im Rahmen dieser Befreiung dennoch menschlich zu agieren?

IPHIGENIE
28NovMontag
Koncert

IPHIGENIE

TAG, Wien
dastag.maxiticket.at

ADVENTKONZERT Festliche Barockmusik zur Weihnachtszeit Karin Eidenberger: Sopran Franziska Karner: Blockflöte Heidi Eidenberger: Violine Sara Mayer: Violine Bernd Geißelbrecht: Cembalo/Orgel Streicherensemble der LMS Vöcklabruck Schon zur Tradition geworden ist das Konzert am Beginn der Adventzeit mit weihnachtlicher Barockmusik in der Kapelle im Mutterhaus der Franziskanerinnen. Dieses Mal widmen sich die Musiker ausgewählten bekannten und unbekannten Werken der Barockmusik von Johann Sebastian Bach, Antonio Vivaldi und Georg Friedrich Händel. Lassen Sie sich von dieser festlichen Barockmusik auf die Vorweihnachtszeit einstimmen. Veranstalter: Kultur und Freizeit GmbH / KUF.KULTUR in Kooperation mit dem Brucknerbund Vöcklabruck

Adventkonzert 2022
29NovDienstag
Koncert

Adventkonzert 2022

Evangelischen Friedenskirche in Vöcklabruck
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Insieme Xmas
30NovMittwoch
Koncert

Insieme Xmas

Johann Pölz Halle, Amstetten
avb.maxiticket.at

"Bin ich noch immer das Objekt, das Opfer, das vom Vater an den Bestbieter verkauft wurde? Ich scheiß auf euch!" Opferbereitschaft, Sanftmut, Duldsamkeit, Vermittlungsfähigkeit: Mit diesen vor Klischee triefenden Zuordnungen von Weiblichkeit sind Mädchen und Frauen auch heute noch konfrontiert. In der Atridentochter Iphigenie finden diese Stereotype ihre mythologische Verdichtung - vielfach behandelt von meist männlichen Autoren wie Euripides und Goethe. Schon deshalb ist die Figur im Zusammenhang mit aktuellen Diskussionen über Geschlechterrollen, Genderaspekte und Gleichstellung hochmodern. Angelika Messner überprüft mit ihrer Neufassung die moralisch so anspruchsvolle Rollenzuweisung der Iphigenie, die frau in innere Nöte bringt. Sie verlegt die klassische Handlung ins Menschenhandelmilieu. Iphigenie wurde als Mädchen von ihrem Vater verkauft und landete in einem Bordell. Dort hat sie sich nach zwanzig Jahren zu einer "Mutter Theresa der Nutten" hochgearbeitet. Ihr Zuhälter Thoas, Chef einer mafiösen Organisation, macht ihr einen Heiratsantrag, den sie ablehnt. Das verletzt ihn in seinem männlichen Stolz. Zur Strafe gibt er ihr den Befehl, zwei Fremde aus ihrer Heimat, die seine Männer aufgegriffen haben, zu töten … Der Text bekommt in der gebundenen Sprache des Blankverses eine soghafte Rhythmisierung. Als musikalische Weiterführung kommen verdichtende Rap-Texte hinzu, die vom bekannten Jazz-Tubisten Jon Sass live auf der Bühne begleitet werden. Es ergibt sich ein Spiel mit Wortklang, mit Bildern und Assoziationen mit dem Ziel, einen eigenen weiblichen sprachlichen Ausdruck zu finden. Die Themen, die Angelika Messner mit der klassischen Handlung im Heute verhandelt, sind einerseits die Überprüfung der Existenz von echter Humanität in unserer Gegenwart sowie die Rolle der Frau als fremdbestimmtes Wesen. Wie kommen wir diesbezüglich aus unseren vorgegebenen Denk- und Handlungsmustern heraus? Und ist es möglich, im Rahmen dieser Befreiung dennoch menschlich zu agieren?

IPHIGENIE
30NovMittwoch
Koncert

IPHIGENIE

TAG, Wien
dastag.maxiticket.at

Die Oma wird ned g´schubst! Rita Falk, die bislang unveröffentlichte hintergründige Anekdoten beisteuerte, Christian Tramitz und Florian Wagner präsentieren live auf der Bühne die frechsten Highlights und die schrägsten Geschichten aus dem Eberhofer-Kosmos. Sie nehmen sich selbst dabei nicht ganz so ernst, beziehen das Publikum gern ein und bringen ein frisches Niederkaltenkirchner Lebensgefühl auf die Bühne. Veranstalter: Kultur und Freizeit GmbH © Sebastian Fery

Eberhofer unterwegs
1DezDonnerstag
Koncert

Eberhofer unterwegs

Stadtsaal Vöcklabruck
kuf.maxiticket.at

Zieher & Leeb liefern mit FAKE OFF! sämtliche Antworten auf die brennenden Fragen des Weltgeschehens. Basierend auf den vom Publikum ausgewählten tagesaktuellen Schlagzeilen entspinnen sie schlagfertig deren skurrile Entstehungsgeschichten und unvermuteten Zusammenhänge. Mit Schmackes und Liebe zum Detail. Ob Politik, Feuilleton, Sport oder Celebrity-News - Zieher & Leeb verweben spontan diverse Geschichten zu einem Panorama, wechseln mühelos von Figur zu Figur und spannen einen Erzählbogen, der das Publikum am Ende des Abends staunend zurücklässt. Fakten statt Fake im Wahrheits-Wurlitzer Ihres Vertrauens. Ein Mashup aus bitterernster Tagespolitik und seichter Situationskomik, aus kuriosen Chronik-Vorfällen und melancholischen Momenten. Das muss man mit eigenen Augen gesehen haben. Sie glauben nicht, dass diese Show improvisiert ist? Testen Sie uns doch! Kommen Sie zur nächsten Show, bringen Sie Ihre persönliche Lieblings-Schlagzeile des Tages und überzeugen Sie sich selbst von der Spontanität und Scharfsinnigkeit von Zieher & Leeb.

FAKE OFF!
1DezDonnerstag
Theater

FAKE OFF!

TAG, Wien
dastag.maxiticket.at

"Bin ich noch immer das Objekt, das Opfer, das vom Vater an den Bestbieter verkauft wurde? Ich scheiß auf euch!" Opferbereitschaft, Sanftmut, Duldsamkeit, Vermittlungsfähigkeit: Mit diesen vor Klischee triefenden Zuordnungen von Weiblichkeit sind Mädchen und Frauen auch heute noch konfrontiert. In der Atridentochter Iphigenie finden diese Stereotype ihre mythologische Verdichtung - vielfach behandelt von meist männlichen Autoren wie Euripides und Goethe. Schon deshalb ist die Figur im Zusammenhang mit aktuellen Diskussionen über Geschlechterrollen, Genderaspekte und Gleichstellung hochmodern. Angelika Messner überprüft mit ihrer Neufassung die moralisch so anspruchsvolle Rollenzuweisung der Iphigenie, die frau in innere Nöte bringt. Sie verlegt die klassische Handlung ins Menschenhandelmilieu. Iphigenie wurde als Mädchen von ihrem Vater verkauft und landete in einem Bordell. Dort hat sie sich nach zwanzig Jahren zu einer "Mutter Theresa der Nutten" hochgearbeitet. Ihr Zuhälter Thoas, Chef einer mafiösen Organisation, macht ihr einen Heiratsantrag, den sie ablehnt. Das verletzt ihn in seinem männlichen Stolz. Zur Strafe gibt er ihr den Befehl, zwei Fremde aus ihrer Heimat, die seine Männer aufgegriffen haben, zu töten … Der Text bekommt in der gebundenen Sprache des Blankverses eine soghafte Rhythmisierung. Als musikalische Weiterführung kommen verdichtende Rap-Texte hinzu, die vom bekannten Jazz-Tubisten Jon Sass live auf der Bühne begleitet werden. Es ergibt sich ein Spiel mit Wortklang, mit Bildern und Assoziationen mit dem Ziel, einen eigenen weiblichen sprachlichen Ausdruck zu finden. Die Themen, die Angelika Messner mit der klassischen Handlung im Heute verhandelt, sind einerseits die Überprüfung der Existenz von echter Humanität in unserer Gegenwart sowie die Rolle der Frau als fremdbestimmtes Wesen. Wie kommen wir diesbezüglich aus unseren vorgegebenen Denk- und Handlungsmustern heraus? Und ist es möglich, im Rahmen dieser Befreiung dennoch menschlich zu agieren?

IPHIGENIE
2DezFreitag
Koncert

IPHIGENIE

TAG, Wien
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"Bin ich noch immer das Objekt, das Opfer, das vom Vater an den Bestbieter verkauft wurde? Ich scheiß auf euch!" Opferbereitschaft, Sanftmut, Duldsamkeit, Vermittlungsfähigkeit: Mit diesen vor Klischee triefenden Zuordnungen von Weiblichkeit sind Mädchen und Frauen auch heute noch konfrontiert. In der Atridentochter Iphigenie finden diese Stereotype ihre mythologische Verdichtung - vielfach behandelt von meist männlichen Autoren wie Euripides und Goethe. Schon deshalb ist die Figur im Zusammenhang mit aktuellen Diskussionen über Geschlechterrollen, Genderaspekte und Gleichstellung hochmodern. Angelika Messner überprüft mit ihrer Neufassung die moralisch so anspruchsvolle Rollenzuweisung der Iphigenie, die frau in innere Nöte bringt. Sie verlegt die klassische Handlung ins Menschenhandelmilieu. Iphigenie wurde als Mädchen von ihrem Vater verkauft und landete in einem Bordell. Dort hat sie sich nach zwanzig Jahren zu einer "Mutter Theresa der Nutten" hochgearbeitet. Ihr Zuhälter Thoas, Chef einer mafiösen Organisation, macht ihr einen Heiratsantrag, den sie ablehnt. Das verletzt ihn in seinem männlichen Stolz. Zur Strafe gibt er ihr den Befehl, zwei Fremde aus ihrer Heimat, die seine Männer aufgegriffen haben, zu töten … Der Text bekommt in der gebundenen Sprache des Blankverses eine soghafte Rhythmisierung. Als musikalische Weiterführung kommen verdichtende Rap-Texte hinzu, die vom bekannten Jazz-Tubisten Jon Sass live auf der Bühne begleitet werden. Es ergibt sich ein Spiel mit Wortklang, mit Bildern und Assoziationen mit dem Ziel, einen eigenen weiblichen sprachlichen Ausdruck zu finden. Die Themen, die Angelika Messner mit der klassischen Handlung im Heute verhandelt, sind einerseits die Überprüfung der Existenz von echter Humanität in unserer Gegenwart sowie die Rolle der Frau als fremdbestimmtes Wesen. Wie kommen wir diesbezüglich aus unseren vorgegebenen Denk- und Handlungsmustern heraus? Und ist es möglich, im Rahmen dieser Befreiung dennoch menschlich zu agieren?

IPHIGENIE
3DezSamstag
Koncert

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